Kobudo

Kobudo ist die mit Waffen trainierte Selbstverteidigungsform aus Okinawa, Japan.

Anders als bei der Kampfkunst Karate-Do (Weg der leeren Hand) trainiert man im Kobudo mit Waffen - genau genommen mit bäuerlichen Werkzeugen. Zu diesen Werkzeugen gehorten unter anderem ein Stock (Bo), eine Sichel (Kama), ein Getreibe-Drescher (Nunchaku), eine Fischer-Gabel (Sai), sowie endlos viele weitere, die sowohl für die alltäglichen Arbeiten als auch zum Kämpfen verwendet werden konnten.

Durch das tägliche Arbeiten mit diesen Geräten waren die Menschen beim Kampf ganz besonders mit ihren Waffen vertraut und konnten diese immer genau passend anwenden. Das Erreichen dieser kämpferischen Perfektion heutzutage zu erreichen erfordert sehr viel Training und Übung.

Mit welchen Waffen trainieren wir?

  • Bo / Kon

    Der Bo wurde ursprünglich als Wanderstab oder zum Tragen schwerer Lasten verwendet. Durch die extrem flexible Verwendungsmöglichkeit entwickelte er sich zu einer sehr effektiven Waffe im Kobudo. Es gibt verschiedene Variationen des Bo, die sich sowohl in Matierial, Länge und Beschaffenheit unterscheiden.

    So ist der Standart-Bo rund rund, besteht aus festem Holz, hat einen Durchmesser von 3cm und ist 183cm lang.

    Es Existieren jedoch auch ackteckige Bo, Bo aus Rattan oder mit konischen zugespitzten Enden, die sich in ihrer Handhabung und im Kampf anders verhalten. Alle aus Okinawa stammenden Kata sind für feste Bo entwickelt worden (es existieren über 80 Kata).

    Da der Bo eine Besondere Form der Bewegung fördert, wurde er auch oft von Karate-Meistern zum Training benutzt, weshalb viele Karate-Meister ebenso Meister im Umgang mit dem Bo waren (und teilweise sind).

  • Tonfa / Tunqua

    Das Tonfa wurde zum Drehen von Mühlsteinen verwendet. Dieses Arbeitsgerät entwickelte sich in vielen Jahren des Trainings zu einer sehr effektiven und vielseitigen Waffe, mit der auch die Verwendung in anderen Kampfkünsten, die Hebel und Würfe nutzen, möglich ist. Die moderne Verwendung dieser Waffe findet sich bei Polizei und Sicherheitskräften, die das Tonfa als „Mehrzweckeinsatzstab“ nutzen.

    Ywar erreichen Tonfa nicht die Schlagkraft eines Bo, dafür kann man durch langes Training eine sehr hohe Schlagkraft entwickeln und durch die kleineren Ausmaße viel zeilgenauer und flexibler kämpfen.

    Wie auch beim Bo gibt es diverse Variationen beim Tonfa. Rund, kantig, aus Holz oder in modernen Form aus hartem Kunststoff gegossen. Die ursprünglichen Tonfa bestanden jedoch immer aus Holz und waren rund – hart genug um im Kampf nicht direkt zu zerbrechen.

  • Sai

    Die wahrscheinliche Herkunft der Sai liegt in einem ähnlichen Arbeitsgerät der japanischen Fischer. Ihre hauptsächliche Nutzung fanden die Sai als Waffe der okinawanischen Leibwächter des König, da diese leicht unter der Kleidung zu verstecken waren und gleichzeitig im Kampf durch ihre hohe Effektivität überzeugten.

    Trainiert wird mit dieser Waffe sowohl die Verwendung als Stichwaffe, als auch in der Funktion zu Abwehr gegen Schwerter, denn diese kann man mit den Sai einklemmen und somit vorübergehend untauglich machen.

  • Erlernen Kognitiver Fähigkeiten
  • Besseres Körpergefühl
  • Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit
  • Herausforderung durch das Training mit Waffen
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Kobudo/
Tai Jitsu

Sabine Sauer

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